Gutachten: Wirksamkeitsmessungen des AQUAPOL-Systems mittels Potentialmessungen
Der Sachverständige für Schäden an Gebäuden und Diplom Ingenieur (FH)Peter Mahal aus Schwäbisch Gmünd wurde von AQUAPOL beauftragt, anhand von Potentialmessungen die Veränderung der vertikalen, elektrischen Spannung im Mauerwerk nach der Installation eines Gerätes des Unternehmens.
Messorte
71404 Korb
75732 Esslingen
73462 Welzheim
Messgerät
VOLTCRAFT Digital-Multimeter VC 130
- Meßbereich 0 – 200 mV bzw. 0 – 2000 mV
- Auflösung 0,1 mV bzw. 1 mV
- Meßgenauigkeit ± 0,5% + 2 Counts
Messmethode
Mahal positionierte an jeder Messstelle je zwei Messsonden in Mauerwerksbohrungen mit einem Durchmesser von zehn Millimetern. Die Bohrungen befinden sich circa fünf Zentimeter über dem Fußboden und mindesten 50 Zentimeter über der ersten Bohrung. Dabei wurden bei ausreichender Objektgröße jeweils eine Trocken- und zwei Feuchtmessstellen angelegt. Die Messungen mit einer Dauer von je drei Sekunden begannen jeweils eine Stunde vor der Montage des AQUAPOL-Gerätes und wurden im Abstand von einer viertel Stunde vorgenommen. Die gleiche Vorgehensweise der Messung erfolgte nach der Montage des Gerätes und endete nach einer Stunde.
Ergebnis
Die Tendenz der Spannung änderte sich an den feuchten Messstellen bereits nach einer Stunde nach der Montage des AQUAPOL-Systems deutlich zum Breich von 0,00mV. Besonders auffallend war an fast jeder feuchten Messstelle am Mauerwerk eine Trendumkehr der Spannung kurzfristig nach der Montage. Daraus schlussfolgert Mahal, dass die Aquapoltechnologie einen Einfluss auf die Veränderung von Potentialunterschieden in Mauerwerken hat. Sich daraus physikalisch ableitbare Effekte sowie eine mögliche und allmähliche Trocknung von feuchten Mauern können laut Mahal somit unterstellt werden.
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